Raphael Kurt Bergmann

1959: 16.12. geboren in St. Pölten,  Eltern: Johanna (geb. Kihßl) und Kurt Bergmann

1962: Bruder Michael wird geboren und

1963  mein Bruder Wolfgang 

für die Malerei wichtig: die ersten Eindrücke als Kleinkind im Atelierraum meines Großonkels Franz  Baumgartner(+1979) von seinen impressionistisch geprägten Landschaftsbildern. 

1964: wir übersiedeln nach 1100 Wien, Laaer-Berg Str. 34

 wir wohnten in meiner gesamten Schulzeit in einer neu errichten Wohnhausanlage mit großen Grünflächen rundum

1965/66  VS- Laimäckergasse,1100 Wien

1968: mein Vater bekommt nach erfolgreicher Presse-Arbeit im Finanzministerium eine wichtige Funktion im ORF für PR-Arbeit 

meine Eltern können am Dürrsee bei Wien ein kleines Badehaus errichten . Die Sommerferienzeiten können wir dort verbringen. 

1970: Prägende Jahre am Gymnasium der Neulandschule , 1100 Wien beginnen:

Die Neulandschule wurde  von einer großen Zahl junger Pädagogen geprägt, darunter einige aus der Familie Porstner,  die ein gutes, weltoffenes  Lernklima und ein gutes menschliches Miteinander  ermöglichten.

1973: mein Vater, mittlerweile Intendant des ORF Landesstudios Niederösterreich , initiiert die Aktion "Licht ins Dunkel"

In der Schulzeit war für mich entscheidend , dass der freischaffende Maler Gerhard Gutruf, zum Lehrkörper gehörte und unserer  Klasse zugeteilt war. Er förderte entscheidend mein Talent.  

1974: Klaus Porstner, mein Religionslehrer, beauftragt mich Illustrationen zum Musical "Jesus Christ Superstar" anzufertigen, die             bei einer  Lichtbild-Musik-Show in der Kapelle der Schule gezeigt werden.

 Bei einem Kurzaufenthalt in Paris hinterlassen die Seerosenbildern von Claude Monet, eine große Paul Cezanne  Ausstellung , wie eine von  Joan Miro unvergessliche Eindrücke.

        

1976: zum ersten Mal nehme ich an der "Internationalen Sommerakademie" in Salzburg teil.

 Der fünfwöchige Kurs in den Räumen der Festung Hohensalzburg öffnet mir die Welt der Kunst. Der Kunsttheoretiker und Maler Claus Pack (1921-1997) wurde als Lehrer eine weitere prägende Person. 

1978:  im Mai: Matura

 im Oktober: ich plane eigentlich ein Doppelstudium für das Lehramt in BE und REL, doch aus der Aufnahme an der  Akademie der bildenden Künste wird nichts, daher beginne ich nur mit der Theologie an der Uni Wien.

Einer der wichtigsten Lehrer während des Studiums Prof. Augustinus Wucherer : seine Vorlesungen zur Philosophie  sind prägend.  

 

1981: Eintritt in den "Kreuzherrenorden mit dem roten Stern", mit dem damaligen Hauptsitz an der Karlskirche in Wien, da der Orden in seinem eigentlichen Wirkungsbereich der damaligen CSSR verboten und enteignet war. Es ist für mich eine große Freude, dass dieser Orden nach den Wirren der kommunistischen Zeit wieder erstarkt ist.  

1983: Austritt bei den Kreuzherren und Eintritt in das Benediktinerstift Göttweig, bei der Aufnahme erhalte ich den Ordensnamen              Raphael. Zweiter Studienabschnitt  in Salzburg : Kolleg St. Benedikt und Uni -Salzburg.  

 1984: erster Toscanaaufenthalt in der dreiwöchigen Urlaubszeit: wichtig war, dass ich mich in diesen Urlaubswochen jeweils ganz der Malerei widmen konnte. 

1987 werde ich zum Priester geweiht und komme als Kaplan nach Wien-Dornbach.

1989 ein Jahr als Kaplan in Hainfeld  

1990 bis 1995 Pfarrer in Mautern an der Donau 

           

1995 eine völlig neue Lebensphase beginnt.

          Nach meinem Austritt (Orden und Priesteramt) übersiedle ich nach Graz.

          Zur finanziellen Absicherung habe ich eine Stelle im Handel und kann mich verstärkt der Malerei widmen.

           Erste Ausstellungstätigkeiten.  

1997 Heirat mit Margit 

1998 Geburt von Sohn Thomas - zusammen mit Alexandra und Daniel, den beiden Kindern Margits aus erster Ehe, bilden wir nun eine                               fünfköpfige Familie.  Wochenenden und Ferienzeiten verbringen wir entweder in St. Radegund, im Haus meiner Schwiegereltern,

           oder am Dürrsee, gelegentlich auch (bis etwa 2012) in einer Almhütte bei Lainbach /Hieflau. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Wahl                 meiner Landschaftsmotive aus

2000 Die Zusammenarbeit mit der "Galerie Haus der Kunst-Andreas Lendl" beginnt und mein offizieller Status als Kunstschaffender

2003 meine Frau übernimmt  die Geschäftsführung der "Farbenwelt Graz", ich übernehme dabei die Abteilung für die Künstlerfarben,

          dies prägt bis einschließlich 2020 stark unser Leben.   

2005 erste große Personalausstellung im ORF Studio Steiermark in Graz, erste Publikation über meine Malerei  

2006 und

2007 nütze ich Ferienaufenthalte mit der Familie in Tunesien und auf Mallorca, um eine große Menge an mediterranen Landschaftsmotiven                  fotografisch festzuhalten 

          Die immer besser werdende Technik  (DVD Recorder) erleichtern die Arbeit an Motiven nach Filmszenen, mit denen ich mich schon seit                 1979 ! beschäftige.                               

2007 große Personalie in der Galerie von Andreas Lendl, Graz, unter dem Titel "An der Wirklichkeit" mit begleitender Publikation

          Ab diesem Jahr prägt auch das Thema Haustier unser Familienleben, der Golden Retriever Welpe "Tim" zieht ein   

2008 große Personalie in der Galerie Maringer, St. Pölten, unter dem Titel " Verweile Augenblick" mit begleitender Publikation

           

2009 startet meine Homepage "Malerei Raphael Bergmann" und damit meine Webpräsenz 

           Ich ergänze meine Motivsammlung durch einen Aufenthalt auf Korcula

2011 durch einen in Andalusien bei Gibraltar 

2012 und 2013 durch Aufenthalte in der Toscana, denen kleinere 2016 und 2017 folgten.

2013 beschäftige ich mich viele Wochen mit der Niederschrift eines Manuskripts über den "Fall Groer"- ein Text für den Verlag edition Va Bene,              der  jedoch nicht veröffentlicht wurde, aber dem Archiv des Stiftes Göttweig übergeben werden wird.    

 

2014 fasst eine große Ausstellung im UKH Graz meine Themenkreise unter dem Titel " im Hinblick" zusammen


2014 Im Familienleben gibt es, neben Anspannungen, die unter anderem die Schulzeiten der Kinder mit sich bringen, vieles an erfreulichem                     und viele gemeinsame Nenner. Mit meinem Sohn Thomas verbinden mich auch gemeinsame Interessen, wie zum Beispiel das für                         Rockmusik. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass wir einmal miteinander ein Rolling Stones Konzert besuchen, wie das 2014 im Wiener               Stadion, oder eines von Deep Purple 2017. Das Interesse für Fußball teilen wir nicht nur an vielen Abenden vor dem Fernsehschirm,                         sondern  auch beim Besuch legendärer Spielstätten, wie in Mailand oder Madrid.  Auch die Literatur zählt zu den gemeinsamen Nennern               und führt oft zu gegenseitigem Austausch und Empfehlungen. Nicht außer acht zu lassen, das Interesse für Filme. Durch seine                               Empfehlungen habe ich die Qualität vieler neuer Filme ( auch neuer Westernfilme, wie "No Country for Old Man" )entdeckt. Meine Frau                   und ich haben durch seine Hinweise zu den Vorzügen von streaming Diensten wie Netflix gefunden.